Die Grundlagen

Im folgenden stelle ich dir die wichtigsten Grundlagen für deine Präsentation, deinen Auftritt, dein Verkaufs- oder Bewerbungsgespräch oder eine andere wichtige berufliche oder private Situation vor.

Körperhaltung, Körpersprache und Gestik beim Präsentieren

Die Körperhaltung ist ein ganz entscheidender Faktor bei jedem öffentlichen Auftritt. Denn deine Zuschauer schließen daraus nicht nur auf deine innere Verfassung, sondern auch auf deine fachliche Kompetenz und Souveränität.

 

Die Körpersprache bezieht sich auf deinen ganzen Körper. Beginnend bei der Stellung deiner Füße, deiner körperlichen Aufrichtung, sowie der Haltung deines Kopfes und deiner Schultern. Auch die Bereiche Gestik, Mimik und Blickkontakt zählen zum Bereich der Körpersprache.


Die richtige Haltung ist aber nicht nur für den Eindruck den deine Zuschauer von dir gewinnen wichtig, sondern wirkt sich auch entscheidend auf deine Stimme aus.       
                              

 

Man könnte sich fragen: Was hat meine Haltung denn mit meiner Stimmgebung zu tun?

Sehr viel, denn wenn wir krumm und gebeugt stehen, gehen oder sitzen, wirkt sich diese Körperhaltung ungünstig auf unsere Atemräume aus.

Unsere Lungen werden zusammengedrückt und können nicht optimal arbeiten. Das bedeutet, die Ausatemluft, als der „Motor“ unserer Stimme, kann nicht optimal in Klang umgewandelt werden.

Auch eine schiefe Kopfhaltung wirkt sich negativ auf die Kehlkopfaufhängemuskulatur aus und damit ebenfalls auf die Stimmerzeugung.

Eine falsche Haltung führt unweigerlich zu Verspannungen, zu einem Festwerden der Atemmuskulatur und dadurch z.B. zu einem zu hohen Stimmdruck bei der Phonation (=Stimmerzeugung). Es ist also von entscheidender Bedeutung, eine aufrechte Haltung einzunehmen.

Allerdings ist dabei zu beachten, dass es nicht 
um eine starre Haltung geht, vielmehr sollte sich der Körper in einer guten, flexiblen, also beweglichen Spannung und Aufrichtung befinden. Diese „flexible Aufgerichtetheit“ ist ideal für die Stimmgebung!

Die Atmung ist der Träger der Stimme

Die Voraussetzung für eine belastbare Stimme ist eine gute, tiefgreifende Atmung! 
Die Bauchdecke muss für diese Atemform locker sein, bzw. muss sich in der Atempause nach der Ausatmung immer wieder gut lösen. Unterstützt wird diese Lösung durch bewusst gesetzte Sprech- und Atempausen.

 

Hierdurch kann auch der Kehlkopf sich immer wieder lösen und die darin liegenden Stimmlippen können sich fortwährend regenerieren. Das Ergebnis besteht in einer größeren Belastbarkeit der Stimme.

 

Heiserkeit tritt sehr viel später oder gar nicht ein. Weiterhin ist beim Sprechen und Singen darauf zu achten, die Atembögen nicht zu überziehen. Denn dadurch kommt es zum Luftschnappen, was nicht nur unästethisch wirkt, sondern auch ein Teufelskreis ist.

 

Besser ist es, rechtzeitig Pausen zu machen und in Ruhe die Luft einfließen zu lassen oder sie schnell und reflexartig zu ergänzen, je nach Anforderung. 

Die Wirkung deiner Stimme

Ihre Stimme hat einen wesentlichen Einfluss darauf, wie Sie bei ihrem Publikum ankommen.

 

Jeder hat seine individuelle Stimme und seine Art zu sprechen.

 

Gerade hier kann man ansetzen, denn am Stimmklang, an der Resonanz der Stimme und auch weiterführend am Sprechen und der Artikulation kann gezielt gearbeitet werden.

 

Zunächst einmal ein Überblick darüber, wie die Stimme entsteht und welche Komponenten dabei eine wichtige Rolle spielen.

 

Die Stimmgebung, d.h. das Sprechen und Singen wird von vielen Faktoren beeinflusst. Stimme ist hörbar gewordene Ausatmung! Der Stimmklang entsteht im Kehlkopf, hier liegen die beiden Stimmlippen. Diese werden von der aus der Lunge strömenden Ausatemluft in Schwingung versetzt und erzeugen so den Stimmklang (Primärklang).

 

Die Atmung spielt bei der Stimmerzeugung eine entscheidende Rolle!  Als Resonanzraum der Stimme dienen die Mund-, Rachen- und Nasenräume. Mund- und Rachenraum zusammen werden auch als Ansatzrohr bezeichnet.

 

Hier entstehen die für die Tragfähigkeit der Stimme so wichtigen Obertöne. Das Ansatzrohr dient aber nicht nur als Resonanzraum, sondern hier werden auch mittels Zunge, Kiefer und Lippen (den sogenannten Sprechwerkzeugen) Laute geformt, die den undifferenzierten Stimmklang in Sprache umsetzen.

 

Diesen Prozess nennt man Artikulation. Stimme und Sprache entstehen also durch das Zusammenwirken von Atmung, Kehlkopfmuskulatur (Stimmlippen etc.)  und Ansatzrohr.

 

Der Sprechvorgang wird vom Gehirn gesteuert. Sprechen ist ein hochkomplexer und fein austarierter Prozess. Folgende auf die Stimme und aufs Sprechen unmittelbar einwirkende Komponenten sind von großer Bedeutung.

Die Artikulation

Eine deutliche Artikulation fördert die Verständlichkeit und entlastet die Stimme.
Denn das, was die Artikulation zur Sprachdeutlichkeit beiträgt, kann die Stimme an Lautstärke einsparen.

Natürlich sollte die Artikulation auch nicht übertrieben werden, sonst wirkt sie künstlich und aufgesetzt. Ein lockerer Kiefer fördert eine gute Kieferöffnung beim Sprechen und trägt dazu bei, dass viel mehr Stimmklang bei den Zuhörern ankommt.

Gähnen sie ruhig mal zwischendurch. Gähnen weitet und entspannt den Mundraum und die Artikulationswerkzeuge (Lippen, Zunge, Kiefer, Gaumensegel).

Artikulationsübungen vor längerem Sprechen sind sehr empfehlenswert!

 

Wenn du dich beim Vortragen und Präsentieren weiterentwickeln möchtest und gerne professionelle Hilfe dafür in Anspruch nehmen möchtest begleite ich dich gerne.

 

Kontaktiere mich bei Interesse über den unteren Button für ein kostenloses Erstberatungsgespräch.

 

 Ich freue mich auf DICH!